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Auf dieser Seite finden Sie einige wenige meiner Artikel in deutschen Medien als Referenztexte. Gerne berichte ich auch für Ihr Medium. Weitere Texte aus dem Bereich Reise finden Sie auf meinem Portal Berichte von anderswo.

 

Bitte beachten Sie, dass die Texte nur zur privaten Lektüre gedacht sind. Eine wie auch immer geartete Verwendung sprechen Sie bitte in jedem Fall mit mir ab.

 

 

 

Die Sehnsucht nach einfachen Lösungen

 Wir Menschen glauben gerne, was wir uns wünschen. Auch Wirtschaft und Wissenschaft sind vor Fehlurteilen und Scharlatanen nicht gefeit.

 

General-Anzeiger, Bonn 29. August 2015

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Das tote Meer von Miðvágur

Mariniert und dann als Steak gebraten gilt Grindwal in den meisten Familien der FäröerInseln als Delikatesse. Dazu reicht man kleine Inselkartoffeln und Senf oder helle Bratensoße sowie einen schweren Rotwein. Das Walfleisch lässt sich in der kühlen Seeluft gut trocknen oder einsalzen und halb fermentieren. Es hält sich so monatelang und schmeckt wie Rind, nur ein wenig zarter. Auch im Jahr2015decktesnebenLamm,Gansund Papageitaucher ein Drittel des hohen Fleischkonsums auf den Färöer (Schafsinseln) zwischen Grönland, den britischen Shetlands und Norwegen, auf denen nur wenige Gemüse und kein Obst gedeihen.

 

WESER-KURIER, Bremen 15. August 2015

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Hier wird die Welt zum Dorf

Auf Norderney empfängt ein türkischstämmiger Wirt seine Gäste auf Plattdeutsch in seiner philippinischen Hafenkneipe. Mehr Multikulti geht nicht.

 

 

Westfälische Nachrichten, Münster 2. Mai 2015

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Zum Schmelzen schön

 

An Grönlands Riviera belohnt ein holpriger Ausflug mit der größten Eisfläche der Nordhalbkugel. Die aber schmizt seit Jahren im Rekordtempo. Eine Reise auf den Spuren des Klimawandels in der Arktis.

 

 

Sonntag aktuell, Stuttgart 20. Oktober 2014

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Schifferverein bangt um Schleusenbau

Nach langem Ringen will der Bund mit einem Zuschuss den letzten Fehnkanal Deutschlands durchgehend schiffbar halten. Doch nur Tage nach der Zusage sind andere Fördermittel fraglich. Im Landkreis Cloppenburg ist man nur bedingt optimistisch. Dabei wollen die Kanalfreunde das unter Denkmalschutz stehende Gewässer von der Durchfahrtsstraße zur Touristenattraktion weiterentwickeln.

Weser-Kurier 22. Juni 2014

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Das Erbe von Omaha Beach

70 Jahre nach dem D-Day, dem Beginn der größten Landungsoperation der Weltgeschichte, ist in der Normandie von Revanchismus nichts zu spüren. Voller Bestürztung betrachten Besucher die ehemaligen Kriegsschauplätze, und die Bewohner halten die Erinnerung wach.

 

 

General-Anzeiger, Bonn 31. Mai 2014

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Bund will Höhlen zubetonieren

Ein akut bedrohtes Kulturdenkmal erhitzt in Osnabrück die Gemüter: Wegen angeblicher Einsturzgefahr will der Bund das umfangreiche Höhlensystem unter dem Gertrudenberg kurzerhand mit Beton verfüllen lassen. Der Auftrag wurde offenbar vergeben, ohne Alternativen zu prüfen. Jetzt legen Niedersachsens Denkmalschutz und die Mitglieder eines Höhlenvereins energisch Protest ein.

 

Weser-Kurier  2. Dezember 2013

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Das stille Sterben der Schweinswale

Für den Schutz der Wale macht Deutschland sich seit Jahrzehnten international stark – nur nicht vor den eigenen Küsten. Obwohl die Bestände der Gewöhnlichen Schweinswale in der westlichen Ostsee in den letzten sieben Jahren um 60 Prozent zusammengebrochen sind, blockierte die Bundesregierung jüngst verbindliche Schutzmaßnahmen. Die Belastung der lärmempfindlichen Tiere durch den umfassenden Ausbau der Offshore-Windenergie ist bislang wissenschaftlich nicht einmal hinreichend untersucht. Selbst die Umweltverbände geben sich in ihren Forderungen ungewohnt handzahm.

 

Neue Osnabrücker Zeitung, 27. November 2012

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Eine Menge denken

Dass eins plus eins zwei ergibt, weiß jeder Grundschüler. Wie viel Gehirnschmalz der Beweis dieser scheinbar einfachen Tatsache frühere Mathematiker gekostet hat, bekommen Studierende in der ersten Vorlesung „Mathematik für Produktions- und Wirtschaftsingenieure“ an der Universität Bremen in diesem Wintersemester zu hören. Das macht Lust auf mehr. Einige fragen sich dagegen eher, ob sie wirklich in das empfohlene Fachbuch investieren sollen und wo man so etwas überhaupt kauft.

 

Weser-Kurier 21. Oktober 2012 

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Pferde, Fachwerk, Mettbrötchen

Was 65 Jahre nach der Landesgründung als
typisch niedersächsisch gilt

 

Nach außen sind sie sich einig, die 7,9Millionen Niedersachsen: „Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen“, sangen Ministerpräsident David McAllister (CDU) und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD), sein Herausforderer bei der nächsten Landtagswahl, gemeinsam auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai. Doch sind die Niedersachsen auch sonst so klar von anderen Deutschen zu unterscheiden – und was zeichnet Niedersachsen aus?

 

Weser-Kurier, 8. Januar 2012

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Ausgeträumt

Auf Spiekeroog, sagen die Einheimischen, soll man durchatmen. Wer es eilig hat, mag woanders hinfahren. Niels Stolberg hat es immer eilig. Als der Reeder vor zehn Jahren die Insel betrat, war er Millionär und investierte im großen Stil. Heute ist er pleite. Und die Insel muss sich neu erfinden.

 

Spiekeroog, Globalisierung und Wirtschaftskrise – auf den ersten Blick passt das nicht zusammen. Sacht streicht der Wind durch die Dünen. Auf dem Slurpad schleppen die Feriengäste ihre Schwimmringe, Kescher und Badetücher fast andächtig in langer Prozession vom Bilderbuchdorf zum blütenweißen Strand. Spiekeroog im Sommer ist ein Nordsee-Idyll – so beschaulich, dass selbst der eilige Fußgänger schon unnötig viel Wind zu machen scheint. Radfahrer sind auf der zentralen Nervenader der Insel sowieso tabu. Eine Fahrrinne für regelmäßige Schiffsverbindungen gibt es nicht, einen Flugplatz schon gar nicht. Manche sprechen von einem besonderen Gefühl, dem Spiekeroog-Gefühl. Hier gilt: Durchatmen! Wer es eilig hat, der soll woanders hinfahren.
Doch hinter der malerischen Kulisse ist die Insel zum Spielball globaler Finanzströme geworden, seitdem ein Investor vom Festland hier alles umkrempeln wollte, auf dem Finanzparkett ins Rutschen geriet und im Frühjahr wohl an seiner eigenen Hybris scheiterte. Jetzt ist er pleite, seine Firmen in Insolvenz und auf Spiekeroog müssen sie selbst erst mal durchatmen.

 

Augsburger Allgemeine, 3. September 2011

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Wie die Region die Katastrophe überlebt

Auch die zivile Nutzung der Kernkraft ist ein Spiel mit dem Feuer. Seit der Katastrophe im japanischen Fukushima weiß jeder, dass doch sein kann, was nicht sein darf. Bei einem GAU im AKW Unterweser gilt: Rette sich, wer kann. Wer nicht kann, hat hoffentlich weiße Laken im Haus und einen tiefen Keller.

 

Acht Zentimeter Papier entscheiden im Ernstfall über Leben und Tod. Zwei Kilogramm Zellulose, die Karl-Heinz Röben in einen roten Leitz-Ordner geheftet hat. „Da steht alles drin“, sagt der Fachbereichsleiter für Ordnung, Schulen und Verkehr im LandkreisWesermarsch. In seinem Büro imKreishaus in Brake plant der oberste Katastrophenschützer für den Fall der Fälle. Als Standort-Landkreis haben er und sein Stab das Sagen, wenn das Kernkraftwerk Unterweser in die Luft fliegt. Benachbarte Kreise wie Cuxhaven, Friesland oder die Stadt Bremerhaven folgen ihren Empfeh-
lungen.

 

Weser-Kurier, 9. Mai 2011

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Guttenberg und die Zweite Moderne

Die digitale Revolution zwingt herkömmliche Institutionen zur Neubestimmung. Die Demokratie kann davon profitieren, wie die Wikileaks-Affäre und die Causa Guttenberg zeigen.

 

Weser-Kurier, 6. März 2011

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Und wenn der letzte Mast auch bricht

Historische Schiffstagebücher sollen aktuelle Klimamodelle eichen. In Hamburg werden derzeit 37 000 Journale ausgewertet

 

Am 17. Oktober 1905 gewährt Russlands Zar Nikolaus II. nach
dem Petersburger Blutsonntag seinem Volk im Oktobermanifest endlich bürgerliche Freiheiten und die Wahl eines Zwei-Kammer-Parlaments. Am selben Tag hat Kapitän Christian Jürgens von der Insel Föhr auf dem Segel-Frachter „Susanna“ ganz andere Probleme: „4 Uhr: Heftiger Sturmmit orkanartigen Hagelböen, 8 Uhr: Gewaltig, hohe See“, notiert er knapp im Schiffstagebuch. „16 Uhr: Orkan. Böen schnell aufeinanderfolgend, 20 Uhr: Hefti-
ger Sturm, wilde See.“

Die Umseglung von Kap Hoorn am südlichsten Zipfel von Chile ist bis heute eine Herausforderung. Doch selten war das Wetter so ungünstig wie im Herbst und Winter 1905. 30 Besatzungen strichen damals die Segel und steuerten lieber sichere Häfen auf den Falkland-Inseln, Uruguay oder in Brasilien an. Fünf Schiffe strandeten oder mussten von ihrer Besatzung aufgegeben werden...

 

Berliner Zeitung, 22. Februar 2011

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Klimawandel untergräbt Deichsicherheit

Forscher Hans von Storch sagt für Norddeutschland voraus: Mehr Hitze im Sommer, mehr Regen im Winter

 

Der Treibhauseffekt wird das Leben an der Küste verändern: Es wird mehr Regen im Winter geben und mehr Hitze im Sommer, und der Meeresspiegel steigt. Das Zwei-Grad-Ziel beim Klimaschutz sei kaum noch zu erreichen, glaubt Klimaforscher Hans von Storch, der anlässlich des derzeit tagenden Weltklimagipfels in Cancun/Mexiko Stellung bezieht. Von Storch hat eine Professur am Institut für Meteorologie der Universität Hamburg und leitet seit 2001 das „Institut für Küstenforschung“ am GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht. In den vergangenen Jahren wurde er zum beredten Gegner alarmistischer Positionen. Martin Wein hat mit ihm gesprochen.

 

Weser-Kurier, 2. Dezember 2010

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Atome im freien Fall

In Bremen experimentierenQuantenphysiker in der Schwerelosigkeit

 

Wenn Holger Ahlers auf den Knopf drückt, stürzen 500 Kilogramm Elektronik haltlos in die Tiefe. 196 Mal haben der Doktorand und seine Kollegen ihre Versuchsaufbauten im Fallturm der Uni Bremen schon in den Abgrund geschmissen und damit jedes Mal Kosten von rund 5000 Euro verursacht. Ein teures Spielzeug für übernächtigten, blassen Physiker-Nachwuchs? „Unser Fallturm ist im Vergleich zu anderen Möglichkeiten ein wirklich günstiges Unterfangen“, berichtet Peter von Kampen. Er ist kaufmännischer Leiter der Fallturm-Betriebsgesellschaft. Denn bis dieGeräte nach 110 Metern freiem Fall mit einer Geschwindigkeit von 170 Kilometern pro Stunde in einem Behälter mit Styroporkugeln einschlagen, sind sie exakt 4,7 Sekunden schwerelos. Das aber ist eine Eigenschaft, die auf Erden sonst kaum und im All nur mit hohen Kosten zu nutzen ist.

 

Berliner Zeitung, 26. Oktober 2010

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Orkan am Ende des Tunnels

In Göttingen testet eine weltweit einmalige Simulationsanlage den Zug der Zukunft

 

Ein dunkler Tunnel, an den Eingängen mit Kunstmoos dekoriert, gehört zu jeder ordentlichen Modelleisenbahn. Die neue Modellanlage im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Göttingen macht da keine Ausnahme. Allerdings fehlt dem Tunnel hier sein nostalgischesGepräge – und der Fahrspaß ist von kurzer Dauer. Schon nach weniger als einer Sekunde werden die Modellzüge in einer drei Meter langen Fanghülle von Styroporkügelchen aufgehalten. Doch zuvor rasen sie auf der 60 Meter langen Strecke mit Geschwindigkeiten von bis zu 360 Stundenkilometern durch Tunnel und unter Brücken hindurch und werden dabei extremen Seitenwinden ausgesetzt.

 

Frankfurter Rundschau, 13. Oktober 2010

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Dem Augenblick ein Schnippchen schlagen

Er lebte für den Moment und schuf daraus im Atelier Kunst für die Zukunft. Eine große Emder Ausstellung würdigt Erich Heckel als stillen Expressionisten und beschreibt den Dreiklang seiner Arbeiten.

 

Wilhelmshavener Zeitung, 2. Oktober 2010

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"Das rote Tuch der Freiheit stieg auf"

November 1918: Rote Flaggen in Wilhelmshaven, die Matrosen meutern – Revolution! Richard Stumpf, Matrose auf der „S. M. S. Helgoland“, schreibt Tagebuch. Kommentierte Auszüge aus seinem exemplarischen Bericht lassen die Dramatik jener Tage fast mit Händen greifbar werden - vom Ersten Weltkrieg, der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", bis zum Beginn einer neuen Zeit.

 

 

Weser-Kurier, 9.11.2008

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Auf Sand gebaut

Wie ein Springbrunnen ergießt sich Sand für den Hafengroden in die Jade

 

Bald ist hier kein Meer mehr. Wo sich die graue Flut der Jade zwischen die Pfeiler der Niedersachsenbrücke in Wilhelmshaven zwängt, wird in 20 Monaten festes Land sein. Günter Gronewold von der Jade-WeserPort-Realisierungsgesellschaft steht auf dem Deich und deutet zum Horizont. „Dort draußen die vier Pfähle, die markieren die Kaikante“, sagt der Ingenieur,der das Projekt seit Jahren begleitet.

 

Frankfurter Rundschau, 7. August 2008

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Breloer und seine Buddenbrooks

Dr. Heinrich Breloer ist mit den von ihm entwickelten Doku-Dramen zur deutschen Geschichte wie „Todesspiel“ oder „Die Manns“ berühmt geworden. Vorab sprach er mit der Wilhelmshavener Zeitung über seine Romanverfilmung "Die Buddenbrooks".

Herr Breloer, pünktlich wie die Maurer – oder sollte ich sagen: Wie die Manns?
BRELOER: Ja, das passt. Thomas Mann jedenfalls saß jeden Morgen um Punkt neun Uhr am Schreibtisch – komme, was wolle....

 

 

Wilhelmshavener Zeitung, 24.12.2008

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Dr. Martin Wein| post@martin-wein.de