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Wetzlar im Wandel der Zeit

Mit kunstvollen Schnitzereien verziertes Fachwerk, lauschige Plätze und verspielte Barockbauten – Wetzlar punktet auf Schritt und Tritt mit seiner Geschichte. Und tatsächlich: Am Zusammenfluss von Lahn und Dill, zwischen Westerwald, Taunus und Rothaargebirge gelegen, wurde die Stadt an einer wichtigen Fernhandelsstraße schon früh zu einem Treffpunkt für Bauern und Handwerker aus der Nähe und Händler von weither. Die Römer planten ganz in der Nähe sogar bereits eine Stadt. In der fränkischen Zeit entstand eine Marktsiedlung. Die Reichsburg Kalsmunt und das Marienstift steigerten Wetzlars Bedeutung. Kaiser Friedrich I. Barbarossa gab wichtige Privilegien, die manch echten König und einen falschen Kaiser anlockten. Hohe Schulden brachten zum Ausgang der Epoche einen Rückfall, den Wetzlar nur schwer überwinden konnte. Mit dem Reichskammergericht kam im 17. Jahrhundert eine zentrale Institution in die Stadt und brachte neben vielen neuen Bürgern mit Geld auch neue Moden und höfische Umgangsformen. Der berühmteste Praktikant war Johann Wolfgang von Goethe, der sich gleich unsterblich verliebte und daraufhin seinen Bestseller „Werther“ schrieb.

Die Eisenbahn brachte schließlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Anschluss an entfernte Rohstoff- und Absatzmärkte. Erste Industriebetriebe entstanden. Stahlverarbeitung, Optik, Feinmechanik und Elektrotechnik sind seither stark vertreten. Im 20. Jahrhundert haben sie und die Fluchtbewegungen nach 1945 Wetzlar stark wachsen lassen.

Dieses Buch erzählt festgemacht an wegweisenden Jahren und mit vielen Bilddokumenten und aktuellen Fotos Wetzlars Geschichte und die seiner Bewohner – von den ersten Siedlern während der Eiszeiten bis zu den jüngsten Entwicklungen der Gegenwart.

 

WIKOMMedia Verlag Olching 2018, ca. 140 Seiten mit zahlr. Farb- und SW-Fotos, geb. 29,80 €

 

 

 

Wilhelmshaven. Die Seehafenstadt

Wo die Autobahn endet, da beginnt das Meer. Jedenfalls in Wilhelmshaven ist das so. Und das Meer hat in der 150 Jahre jungen Stadt – die ist an drei Seiten von Wasser umgeben - noch immer eine zentrale Bedeutung. Als Marinestützpunkt gegründet, ist sie nach 1945 außerdem Deutschlands Drehscheibe für Öl, Gas und Kohle geworden – und neuerdings ein Containerhafen in der Jade-Mündung für die ganz großen Pötte. Die Wirtschaft ist bis heute maritim geprägt. Und bei Sonnenschein pilgert die halbe Stadt um den Großen Hafen herum oder über die historische Kaiser-Wilhelm-Brücke an die Südstrand-Promenade. Viele Grünflächen, ein lebendiges Kulturleben um die hier ansässige Landesbühne Niedersachsen Nord und das Kulturzentrum Pumpwerk sowie eine attraktive Umgebung mit den Badeorten Hooksiel und Dangast sind weitere Vorzüge der Stadt. Die 75 000 Wilhelmshavener leben eben dort, wo andere Urlaub machen.

 

Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen Oktober 2017, 64 Seiten,

zahlreiche Farbfotos, geb. 14,90 €

 

 

 

So schön ist Bonn

Es wird Zeit, die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn neu zu entdecken. Kleinstadtcharme und Metropolen-Kultur, weltweite Nachhaltigkeit
und rheinisches Brauchtum, Wirtschaftskraft und Freizeitwert, zentrale Lage und entspannende Ruhe bilden das Gefüge für eine ganz besondere
Stadt. Dieses Buch zeigt die vielen Facetten Bonns – von Beuel bis Bad Godesberg, vom Kottenforst bis nach Oberkassel. Erfahren
Sie Überraschendes aus 2000 Jahren Geschichte, von Wirtschaft und Kultur, Menschen und Möglichkeiten.

 

Mit Fotos von Volker Lannert et al.

Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2017, 96 S. 11,95 €

 

 

 

Siegen im Wandel der Zeit

Berlin, München, Nürnberg, Stuttgart – in der Riege der größten Boomregionen Deutschlands taucht Siegen häufig nicht auf. Das ist ein Fehler. In den Tälern des Siegerlands ist eine dynamische Industrieregion entstanden, die sich nur aus traditionellem Understatement bisweilen scherzhaft als Verlierer sieht. Und mittendrin liegt eben die Stadt, die den Erfolg schon im Namen trägt.

Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Ressourcen, Unternehmergeist, hohe Arbeitsmoral und persönliche Zurückhaltung haben die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist. Ein Blick in die Geschichte der Stadt und ihrer Wirtschaft bringen da aufschlussreiche Erkenntnisse. Und mit der Stadterneuerung macht Siegen sich auch selbst fit fürs 21. Jahrhundert. Nur das Wetter könnte besser sein. Im Jahresdurchschnitt ist es in Siegen mit 8,6 Grad ganze 1,4 Grad kühler als im kaum 70 Kilometer entfernten Bonn oder in Frankfurt am Main. Und man braucht auch häufiger den Regenschirm. Mit 828 Millimetern im Jahr fallen hier 86 Millimeter mehr Regen als am Rhein und sogar satte 180 Millimeter mehr als am Main. Aber auch dafür findet ein findiger Sigener vielleicht eines Tages eine Lösung.

 

WIKOMMedia Verlag Olching 2016, ca. 140 Seiten mit zahlr. Farb- und SW-Fotos, geb. 29,80 €

Besprechung der Siegener Zeitung

 

 

 

Antarktis. Von Patagonien bis zur Packeisgrenze

Santiago de Chile – Port Lockroy, Antarktis. Luftlinie 3524 km.

Vorbei an Feuerland, Falkland, Südgeorgien. En route die Geschichten der vielen Entdecker und Abenteurer, die früher dort nach Erkenntnis und Ruhm suchten.

 

Ein Road- und Boat-Trip in die Kühlkammer des Planeten.

 

„Wein hält jedes Pathos fern. Die Geschichte der Polarforschung erzählt er im Zeitraffer, gerne mit schnoddrigen Bemerkungen garniert.“                                                                                                         Die Zeit  

 

Wiesenburg Verlag Schweinfurt September 2016, 183 Seiten.
mit zahlreichen sw-Fotos und Karten, 16,80 €, ISBN 978-3-95632-406-2

 

 

 

Bonn - Die Beethovenstadt (Farbbildband)

Bonn hat viele Gesichter: Die Rheinstadt am Eingang zum Siebengebirge ist weltläufig und doch überschaubar, grün, aber auch urban, bildungsbürgerlich geprägt und wohlhabend ohne spießige Attitüde. Immer mehr Menschen erkennen die Vorzüge der wachsenden Bundes-, Uni- und  Beethovenstadt in herrlicher Rheinlage und mit einem überdurchschnittlichen Freizeit- und Kulturangebot. Und wer sie doch verlässt, der tut es selten freiwillig. Dieser Bildband zeigt Bonns schönste Seiten ebenso wie seine verträumten Winkel.

 

Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen Oktober 2016, 64 Seiten,

zahlreiche Farbfotos, geb. 14,90 €, ISBN 978-3-8313-2762-1

 

 

 

Bonn - einfach Spitze!

Bonn ist einfach spitze! Der Autor Martin Wein überrascht uns mit einem neuen Blick auf die vermeintlich vertraute Stadt. Liebevoll, humorvoll und locker, mit Insiderblick und feinem Händchen präsentiert er ein abwechslungsreiches Lesebuch für Kenner und Liebhaber Bonns und solche, die es noch werden wollen. Und eines ist sicher, Martin Wein kennt (mindestens) 100 Gründe, stolz auf diese Stadt zu sein.

 

Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen Oktober 2015

104 Seiten, geb. 14,90 €

Interview im General-Anzeiger, Bonn

 

 

 

Schülerlabor-Atlas 2015

 Fragen, forschen, Schlüsse ziehen – im Schülerlabor werden Fähigkeiten trainiert, die in der Wissensgesellschaft zentrale Bedeutung haben. Was als eine Reaktion auf die TIMSS- und PISA-Studien vor Jahren mit vorsichtigen Experimenten begann, ist als eigenständige Bewegung inzwischen fest im deutschen Bildungssystem etabliert.

Mehr als 300 Schülerlabore an Hochschulen, Forschungseinrichtungen, in Unternehmen oder freier Trägerschaft lassen Jahr für Jahr etwa 700.000 Kinder und Jugendliche  Naturwissenschaft und Technik selbst auszuprobieren - außerhalb des Klassenzimmers. Die klassischen Schulfächer Biologie, Physik und Chemie überwiegen, doch es gibt auch Angebote aus zahlreichen anderen Disziplinen und sie stoßen auf Interesse. Dabei dienen viele Labore selbst ebenso der didaktischen Forschung zur Vermittlung naturwissenschaftlicher und technischer Inhalte.

So sehr alle Labore das Ziel eint, Kompetenzen in MINT-Fächern zu mehren und Kinder und Jugendliche für deren Inhalte und naturwissenschaftlich-technische Studiengänge und Berufe zu begeistern, so unterschiedlich sind vielfach ihre Organisationsformen, Konzepte und Zielgruppen. Zwei Jahrzehnte nach Beginn der Schülerlabor-Bewegung zieht der Schülerlabor-Atlas deshalb Bilanz und gibt einen vertieften Überblick über deren Arbeit und Erfolge. Im umfangreichen Info-Teil werden zudem alle bekannten Anbieter vorgestellt, die nach der Definition von LernortLabor als Schülerlabore betrachtet werden.

 

Für dieses Buch habe ich das Korrektorat übernommen und sechs Reportagen geschrieben.

 

Lernort Labor, Schülerlabor-Atlas 2015, Klett-MINT Verlag März 2015, geb. 19,90 €

 

 

 

Geboren 75

Geboren in den quietschbunten 70ern und herangewachsen in den grellen 80ern sind wir die Generation, die zwischen Wettrüsten und Wiedervereinigung, zwischen Prilblumen und Privatfernsehen zwischen Kaltem Krieg und Kanzler Kohl groß wurde. Wir brausten mit Bobby Car, BMX-Rad und Skateboard durch unsere Kindheit und Jugend. Den Deutschen Herbst nahmen wir noch nicht bewusst war, wohl aber das Waldsterben, die atomare Bedrohung und die Kriege auf dem Balkan. Wir tauschten unsere Nickis und Cordhosen gegen Poloshirts und Lewis 501, daddelten erst auf dem C64 und später auf den ersten Nintendos und liebten MTV und Tiefkühlpizza.

 

Wartberg Verlag Gudensberg-Gleichen

Februar 2015, 64 Seiten, gebunden 14,90 Euro

 

Internetseite zum Buch

Autoreninterview

 

 

 

Köln im Spiegel der Zeit

Provinzhauptstadt der Römer, Sitz von Königen und Kurfürsten, Freie Reichsstadt, Metropole der Hanse und zweitgrößte Stadt Preußens – Köln war all das. Seit zwei Jahrtausenden ist die Stadt im Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege zu Land, zu Wasser und neuerdings auch in der Luft das wirtschaftliche, gesellschaftlich-religiöse und kulturelle Zentrum am Rhein. Ihre Bewohner sind sich dessen bewusst: „Viva Colonia“ singen die Kölner bei jeder Gelegenheit mit der Lokalband De Höhner. Kaum eine andere Stadt in Deutschland blickt einerseits auf so viel Geschichte, und bietet andererseits mehr als einer Million Einwohnern so viel Wirtschaftskraft und so viel Lebensqualität.  

 

Mediaprint Infoverlag Paderborn, Januar 2015, 208 Seiten, geb. 19,50 Euro

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Nord-Pakistan

Zu Fuß durch den Karakorum

Der Karakorum im Dreiländereck Pakistan, Indien und China gehört zu den extremsten Gebirgslandschaften der Erde. Allein vier 8000er und 63 7000er erheben sich hier auf der Bruchlinie zweier Kontinentalplatten. Der rund 220 Kilometer lange Marsch über den Baltoro-Gletscher zum Concordia-Platz, zum mächtigen Kegel des K2 und weiter zum Basislager der Gasherbrum-Gruppe im Großen Karakorum ist noch heute ein echtes Abenteuer und gleichzeitig eine der spektakulärsten Strecken-Wanderungen, die mit einiger Kondition, aber ohne technische Bergerfahrung zu bewältigen sind. Das grüne Hunza-Tal weiter westlich am Fuß des Rakaposhi illustriert hingegen die lange Geschichte der Region als Durchgangsland der legendären Seidenstraße. Wo die Hochgebirge in die weite Indus-Ebene münden, zeigt sich Pakistan schließlich seit der Zeit Alexanders des Großen und des ersten budhistischen Herrschers Ashoka als ewige Knautschzone der Kulturen.

 

Wiesenburg Verlag Schweinfurt, Mai 2014, 123 Seiten, geb. ca. 19,80 Euro

 

 

 

Cuxhaven im Spiegel der Zeit

 

Kuckshafen, Kukeshaven, Kuxhaven, Koogshaven – bevor Cuxhaven zu seinem heutigen Namen kam, ist viel Wasser die Elbe hinab in die Nordsee gelossen. Die vielen Schreibweisen illustrieren bereits die reiche Geschichte des Hafens, der am Rande zweier eingedeichter Kooge am Beginn der Außenelbe entstand. Als Vorposten gegen lästige Piraten, als Heimathafen für Generationen von Nordseefischern, als Marinestützpunkt, Urlaubsdomizil, Fährhafen im Helgoland-Verkehr und jüngst als Ausrüstungshafen für die Ofshore-Windparks hat er eine Rolle gespielt und ist damit zur Keimzelle für eine lebendige Stadt geworden.

 

Mediaprint Infoverlag Paderborn, Dezember 2014, 125 Seiten, geb. 19,50 Euro

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Oldenburg im Spiegel der Zeit

 

Grafschaft, Herzogtum, Großherzogtum, Freistaat und Land – Oldenburg war all das. Und die Stadt an der Hunte war nicht nur Namensgeber für diese Staatsgebilde, sondern stets auch ihr wirtschaftliches und geistiges Zentrum. Der Oldenburger ist stolz auf die Vergangenheit seiner Stadt, die sich mit den Erfahrungen aus der Geschichte in jüngster Zeit zum florierenden Verwaltungs-, Dienstleistungs- und Bildungszentrum für Nordwestdeutschland entwickelt hat und mit dem Prädikat „Stadt der Wissenschaft“ 2009 bundesweit für Aufsehen sorgte. Der opulent gestaltete Text-/Bildband erzählt Oldenburgs 1600-jährige Erfolgsgeschichte in pointierten Essays und zahlreichen bedeutsamen Bilddokumenten.

 

Mediaprint Infoverlag Paderborn, April 2014, 129 Seiten, geb. 19,50 Euro

 

Rezension der Nordwest-Zeitung

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Bremen im Spiegel der Zeit

 

Was für eine Stadt! Hanseatische Größe und norddeutsche Gelassenheit, Weser-Renaissance und Raumfahrttechnik – Bremen vereint all das. Bremen ist Hafen-, Werften- und Handelsstadt, Auto-Stadt, Universitätsstadt, Bier-, Kaffee- oder Schokoladenstadt, Heimat der Stadtmusikanten und des Fußball-Erstligisten Werder Bremen, Einkaufs-, Wissenschafts-, Kunst- und Theaterstadt. Diese Stadt hat nichts ausgelassen: Die fränkische Mission, die Überfälle der Wikinger, die Erfolge der Hanse, die Belagerungen der Schweden, die Fremdherrschaft der Franzosen, die Schrecken der Kriege ebenso wie die Triumphe des Wirtschaftswunders haben sie geprägt. Und der Roland wacht auf dem Marktplatz wie eh und je.

 

Wer das Wesen Bremens verstehen will, der muss in seiner wechselvollen Geschichte lesen. Dieser Band erzählt reich bebildert Bedeutsames und Bemerkenswertes aus 2000 Jahren Siedlungs- und 1200 Jahren Stadt- und Wirtschaftsgeschichte – von den ersten Grubenhäusern auf der Weser-Düne bis zur Überseestadt.
 

Mediaprint Infoverlag Paderborn 2012, ca. 240 Seiten, geb. 19,50 Euro

 

Rezension im WESER-KURIER

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Kunsthalle Wilhelmshaven

Magazin KW2

 

Das Magazin erscheint zur Ausstellung "Learning from Rotterdam". Mein Beitrag "Stadt der Visionen" beschäftigt sich auf den Seiten 10 bis 17 retrospektiv mit Wilhelmshavens Versuchen einer Stadtwerdung in städtebaulichen Ansätzen.


ISSN 2193-8644, 12,- Euro

Bezug und Informationen über

www.kunsthalle-wilhelmshaven.de

 

 

 

 

 

Kunsthalle Wilhelmshaven
Jubiläumsmagazin

Der Verein der Kunstfreunde Wilhelmshaven / Friesland e. V. wird 100 Jahre alt und mit ihm die Kunsthalle. Verschiedene Beiträge im Jubiläumsmagazin stammen von mir, darunter "Die Bürger und die Kunst" über die Vorgeschichte des Kunsthallenbaus, das Porträt "Admiral ,Fritz' für Kaiser und Kunst" über den spiritus rector des Vereins sowie "Neue Gärten braucht die Stadt" über die erste Ausstellung zu moderner Parkgestaltung im Jahr 1912.

 

ISSN 2193-8644, 12,- Euro

Bezug und Informationen über

www.kunsthalle-wilhelmshaven.de

 

 

 

 

Wilhelmshaven im Spiegel der Zeit

Wilhelmshaven ist nicht nur eine junge, sondern auch eine besondere Stadt – besonders strahlend in ihren Triumphen, besonders tragisch aber auch in ihren Niederlagen. Immer wieder wurden die Menschen am westlichen Jadebusen zum Ziehkind großer Politik, dann wieder zu ihrem Spielball. Das begann schon mit der Völkerwanderung im Gau Rüstringen und dauert über die Strafexpeditionen der Hanse, die Geschäfte Kniphausens und die Ambitionen Preußens mit ständigen Bundeswehrreformen an bis in die Gegenwart. Wer die Gegenwart Wilhelmshavens verstehen und seine Zukunft schaffen will, der muss deshalb in seiner Geschichte lesen. Dieses Buch erzählt reich bebildert Bedeutsames und Bemerkens-wertes aus 2000 Jahren Siedlungs- und 160 Jahren Stadt- und Wirtschaftsgeschichte – von den ersten Wurten bis zum Jade-Weser-Port.


Mediaprint Infoverlag Paderborn 2011, ca. 140 Seiten, geb. 19,50 Euro

Über 1500 Exemplare verkauft

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VERGRIFFEN


Abenteuer im Eis
Island, Grönland, Patagonien & Antarktis

1911: Eigentlich will Roald Amundsen als erster zum Nordpol, Doch Edward Peary beansprucht den Triumph. Heimlich segelt Amundsen südwärts, eilt im hitzigen Wettlauf mit Robert Scott durch die antarktischen Breiten. Am 14. Dezember steht er am Südpol. Scott und seine Männer aber kommen Monate später um. 1914 will Ernest Shackleton als erster den Südkontinent durchqueren. Er scheitert. Nur mit übermenschlicher Anstrengung bringt er seine Mannschaft zurück. Damit geht die Ära der alten Polarforscher zu Ende. Doch riesige Gebiete auf Grönland und in der Antarktis sind trotz aller technischen Hilfe bis heute frei von jeder menschlichen Fußspur.

 

Wie reist es sich ein Jahrhundert später in die Kältekammern des Planeten? Wie hat sich die Welt dort seither gewandelt und welche Veränderungen bringt der längst spürbare Klimawandel? Martin Wein wagt sich, mit vielen Exkursen zu den Entdeckern und ihrer Geschichte, nach Island auf den Feuer speienden Vulkan Eyjarfjalla, trotzt mit Schokolade einem Schneesturm in Ostgrönland, wandert auf den Spuren der Nordmänner durch die weglosen Berge der Südwestküste. Über 4000 Kilometer durch Patagonien nähert er sich dem großen Süden und reist per Schiff zum Grab Shackletons und zu den Königspinguinen Süd-Georgiens, zu den einsamen Forschern auf den Süd-Orkney-Inseln und zum antarktischen Festland. Das Abenteuer reist dabei noch heute mit.

 

Wiesenburg Verlag 2011, ca. 260 Seiten, 48 Farbfotos, 23,80 Euro

 

Rezension in DIE ZEIT

Rezension der Wilhelmshavener Zeitung

 

 


Teewiefkes und Wattläufer
Geschichten aus Ostfriesland

Ostfriesland ist gut für Geschichten! Es gilt zu berichten, wie  ein CDU-Freund sich bei der Kommunalwahl 1956 plötzlich auf dem Wahlvorschlag der SPD-Genossen wieder fand Wie Tony Blair in Norden erwartet wurde und Karl Dall in Leer angebissene Äpfel hinterließ. Gespenster trieben ihr Unwesen im Ackerpad, Ufos flogen über Moorwarfen und beim Kohlenklau wurden die dreisten Diebe zu dummen Opfern. Manche Geschichte stimmt nachdenklich, etwa die einer angeblichen Giftmischerin aus Aurich. Von ihrem Arbeitgeber verführt, wurde sie nicht nur schwanger sondern später des mehrfachen Mordes bezichtigt. Da war auch der große Kirchenbrand in Jever – ausgelöst durch ungezügelte Nikotinsucht. Und dann sind da die Geschichten jener Friesen, die als Seeleute in der Nachkriegszeit über den Tellerrand ihrer flachen Heimat hinauslugten.

    

Wartberg Verlag 2011, 80 Seiten, 11 Euro

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Das Opferfest
Roman 

Verborgen im Hinterzimmer von Giuseppes Pizzeria in Berlin, wo der Wirt weder für die Garderobe noch fürs Essen haftet, kommt es zu einem Showdown der Frustrierten. Hier treffen sich die Abgemahnten, frustrierte Angestellte allesamt, um gemeinsam abzukotzen. Auch Lokalreporter Frank Schneider ist gekommen, weil er von einer intriganten Kollegin ins Beilagenressort verdrängt wurde. Doch eine resolute Abgesandte der Unternehmensberatung McMinsky mischt die Runde auf mit Frühlingsgefühlen und einem unmoralischen Angebot: Ihre Firma wolle künftig die Arbeitnehmer vertreten, weil bei den Unternehmen nichts mehr zu holen sei. „Die Fratze des internationalen Kapitalismus“, giftet Sinalco-Ossi, und die blau Kostümierte ruft nach der Revolution…

 

VAT Verlag André Thiele, Mainz 2011, ca. 160 S, 14,90 Euro

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Nächster Halt, Wilhelmshaven!
Geschichten aus dem alten Wilhelmshaven

Band 2

 

Ja, Wilhelmshaven ist schon etwas eigen. An drei Seiten vom Meer umspült bildet die Stadt seit jeher einen Mikrokosmos, in dem sich jeder Neue erst zurechtfinden muss. Dafür bietet sie reichlich Stoff für Geschichten, Einige davon habe ich 2008  unter dem Titel „Um drei an der K-W-Brücke“ erzählt. Viele  wünschten sich eine Fortsetzung. Hier ist sie mit neuen Texten von tapferen Kapitänen und liebestollen Leuchtturmwärtern, von Lehrlingen im Pflaumenbaum, Tee-Schiebern und von Freddy Quinn, von wilden Tänzen auf Ringelsöckchen und Hostessen im Zwielicht. Manches davon ist lange bekannt, anderes klingt wie Seemannsgarn, Doch wer Wilhelmshaven kennt, der weiß: Hier am Rande der Wetterkarte ist vieles möglich.

 

Wartberg Verlag 2011, 80 Seiten, 11 Euro

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Interview von Radio Jade

Bericht in: Jeversches Wochenblatt

 

Süd-Pazifik

Polynesien in 90 Tagen:
Fiji, Neuseeland, Cook- und Gesellschaftsinseln

olynesien, das sind 50 Millionen Quadratkilometer Wasserwüste im Dreieck zwischen Hawaii, der Osterinsel und Neuseeland. Kaum eine Weltgegend liegt ferner, kaum eine ist schlechter zu bereisen. Trotzdem wurde die Inselwelt schon vor Jahrtausenden besiedelt und ist bis heute Sehnsuchtsort zivilisationskranker Europäer. Die Erzählungen Jack Londons und Hermann Melvilles, die farbenfrohen Bilder Paul Gauguins, Schlager der 50er-Jahre und Filme von Friedrich Wilhelm Murnaus „Tabu“ bis zu Tom Hanks`„Cast Away“ halten den Mythos Polynesien wach.
Dieses Buch sucht auf den Fersen von James Cook und William Bligh auf 15 der wohl 1000 Inseln nach dem Paradies. In 90 Tagen führt die abenteuerliche Reise per Frachtschiff, Kleinflugzeug, mit Auto, Fahrrad und zu Fuß In die unerschlossene Bergwildnis Fijis zu den stolzen Nachfahren der Kannibalen, hinauf zum Tongariro-Vulkan in Neuseeland, hinab in die  Begräbnishöhlen von Atiu, hinaus zu den Haien vor Bora Bora und hinein in die geheimnisvolle Mythologie der Polynesier mit ihren Maraes auf Raiatea und Huahine.

 

Wiesenburg Verlag, Schweinfurt, ca. 330 Seiten, 23,80 Euro 

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Bericht der Wilhelmshavener Zeitung.

Rezension in Der Tagesspiegel, Berlin.

Kulturtipp von Jochen Schlüter bei Radio Jade

 

 

 

Jever, Schortens und das Wangerland
Reise ins Herz Frieslands

 

Püttbier und  Brüllmarkt,  Marienläuten, Krähenklappern, Klootschießen  und „Echte Leidenschaften“ – es gibt viele Anlässe zum Staunen bei einem Besuch in Jever. Die 14 000-Einwohner-Stadt mitten im Friesischen atmet Geschichte wie kaum eine andere in Norddeutschland. Ein Gipsabdruck der berühmten Kassettendecke im Schloss soll es bis nach Sydney geschafft haben. Seemannsgarn? In jedem Fall eine der vielen Geschichten, die man sich auch in der benachbarten „heimlichen“ Stadt Schortens und den hinter den Deich geduckten Dörfern im windigen Wangerland erzählt. Dort sollen es die Klosterdamen von Oestringfelde so wild getrieben haben, dass Oldenburgs Großherzog eingriff. Und die Hooksieler Kapitäne zeigten den französischen Besatzern mit List und doppelten Dielenböden was norddeutsche Sturköppe von der Kontinentalsperre hielten. Dieses Buch erzählt die Geschichte einer der letzten intakten Kulturlandschaften Mitteleuropas und ihrer wetterfesten Bewohner.

 

Großformatiger Bildband, 112 Seiten mit Fotos von Martin Stromann, Hardcover, Verlag Soltau-Kurier Norden 2010, 19,80 Euro

 

Rezension der Wilhelmshavener Zeitung

 

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1956 - Wir sind ein starker Jahrgang

Die Schauspieler Mel Gibson und Tom Hanks, der Politiker Frank-Walter Steinmeier, die Moderatoren Reinhold Beckmann, Günther Jauch und Michel Friedman, der Sänger Herbert Grönemeyer, der Tennisspieler Björn Borg und der Zauberkünstler David Copperfield haben alle etwas mit uns gemeinsam: Wir kamen im Jahr 1956 zur Welt. Es sind mutige und faszinierende Männer, die das Jahr 1956 hervorgebracht hat. Obwohl die Prominenten stärker im Rampenlicht standen und stehen als wir, sind sie doch in ihrer Vielfalt ein Spiegel unseres eigenen abwechslungsreichen Lebens. Von manch einem werden Sie vielleicht gar nicht wissen, dass er zum selben Jahrgang gehört. Lassen Sie sich überraschen, wie viele und welche Prominente mit uns im Jahr

Text unterhalb von Bild und Beschreibung


Wartberg Verlag 2010, 72 S. 9,95 Euro

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Meine Buchreihe

Deutschlands häufigste Familiennamen

Wartberg Verlag Gudensberg-Gleichen,

48 S. je 8,95 Euro

 

Rezension der Nordwest-Zeitung, Oldenburg


Rezension der
Wilhelmshavener Zeitung


Radio-Interview von Katharina Guleikow

Teil 1 Teil 2 Teil 3

 

Artikel des Rezensionsportals zag-onlineaus Berlin

 

 

 

 

Wagner gewinnt!

Wagner – ein Name mit Potenzial, denn ein gutes Rad ist teuer! Auch wenn Kutschen und Kaleschen längst im Museum stehen, bringen die Wagners Deutschland erst richtig ins Rollen. Wagners haben die Eisenbahn revolutioniert, die klassische Musik und die Tiefkühlpizza. Ihre Spuren reichen bis in den Mittleren Westen der USA und bis in den Dschungel Südamerikas. Sie benannten Schlagen, Schulen und Wasserfälle. Und wenn für andere der Zug längst abgefahren ist, kommen die tüchtigen Wagners immer noch ins Ziel gerollt. Wer wag(ner)t, der gewinnt.


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Im Frühtau zu Becker!

Brot und Spiele hielten schon das alte Rom zusammen und die morgendliche Prozession der Brötchen-Fanatiker in die Backstuben der Nation macht deutlich: Daran hat sich nichts geändert. Ohne Bäcker gäb’s weinig zu beißen. Beckers sind mithin gefragte Leute – auch wenn die wenigsten heute noch Mehlstaub schlucken. Als Schauspieler, Künstler, in der Industrie und auf dem Tenniscourt kriegen sie eine ganze Menge gebacken. Selbst ein Asteroid trägt ihren Namen. Ihre Mitarbeit ist eben gefragt wie geschnitten Brot!

 

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Frische Fischer!

Ohne Fischers Geschick wäre die Menschheit längst verhungert. Immer wieder sind ihnen dabei nicht nur frische Fische ins Netz gegangen. Als Außenminister im Dauerlauf, als Volksschauspieler mit dem Bierglas oder als Chemie-Nobelpreisträger mit dem Reagenzglas machten sie großen Fang – ein jeder auf seine Weise. Fischers wurden Verleger, Chorleiter und erfanden den Alleskleber. Und die Schönheit der Fischerinnen wurde nicht nur am Bodensee besungen. Notfalls setzten Fischers ihren Gegner schachmatt. Dieses Buch zeigt: Wer sich mit Fischers anlegt, hat nicht gut Karpfen-Essen.


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Voll Stoff Weber!

Nur die Weber hatten Stoff! Wer nicht in Sack und Asche gehen wollte, der durfte es sich mit Webers nicht verderben. Nur wenn ihnen wirklich der Kragen platzt, machen sie nicht einfach den Stoff weiter, sondern proben den Aufstand! Heute haben Webers längst ihre Fäden in die Modewelt und die Wissenschaft, in den Musikbetrieb und ins Showgeschäft gezogen. Nach ihnen sind Naturgesetze benannt und die Einheit für magnetischen Fluss, ein Sozialdrama und ein komplizierter Knochenbruch. Nur selten machen Webers eben halbe Sachen, sonst hießen sie schließlich Flickschuster.


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Alles Müller!

Es gibt mehr Müllers als CDU-Mitglieder – und die wenigsten heißen Lieschen. Deshalb gilt: Wer sich mit Müllers nicht gut stellt, der ist ein Esel. Es gibt einfach zu viele. Müllers sind überall – im Fußball, in der Pop-Musik in der katholischen Kirche. Sie verkaufen Buttermilch und verkaufen sich als Brettspiel. Und auch dieses Buch ist voll von ihnen. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den häufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen. Wer den Müller nicht ehrt, der ist den Kuchen nicht wert! 


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Jeder ist seines Glückes Schmidt!

Als Schmidt, Schmitt, Schmitz oder Schmid ist man nie allein: Eine stumme Heerschar von ihnen bevölkert Deutschland. Und die Welt wäre ärmer ohne sie, denn Schmidts wurden nicht nur Bundeskanzler, Late-Night-Talker und Philosophen, sondern brachten auch die Dampfmaschine zum Durchbruch. Selbst ein Gesetz zur Sternentstehung ist nach ihnen benannt. Dieses Buch über Schmidts trifft den Nagel auf den Kopf. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den mit seinen Varianten häufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen.


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Mensch Meyer!

Tun sich alle Meyers, Meiers, Mayrs und Mayers zusammen, stecken sie die Schmidts, Schneiders und Fischers locker in die Tasche. Meyers sind überall – als Rennfahrer, Schachspieler, Schriftsteller. Sogar eine Stadt in den USA heißt Meyer, das Lexikon sowieso, aber auch ein deftiges Hacksteak und ebenfalls ein Asteroid. Und nur ihnen gebührt dieses Buch. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den zweithäufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen. Denn wer den Meyer nicht ehrt, ist die Freundschaft nicht wert.

 

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Herein, wenns (k)ein Schneider ist!

Schneider ist nicht nur ein ehrbarer Beruf, sondern als Familienname in Deutschland faktisch eine Massenbewegung. Schneiders haben die Welt geprägt, ob als Filmschauspielerinnen, Baulöwen oder jodelnde australische Opernsängerinnen. Ein Schwarmfisch heißt Schneider und ein Berg in den Schladminger Tauern. Und wer beim Skat einen „Schneider“ hat, der hat schon fast es Schwarze getroffen. Mit diesem Buch aus dem Nähkästchen der Schneiders ist man auf jeden Fall aus dem Schneider. Darin: Fakten, Fotos und humorvolle Geschichten über den dritthäufigsten Familiennamen der Republik und die glücklichen Menschen, die ihn tragen.

 

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Lernort Labor - Kursbuch 2010
Schülerlabore in Deutschland

Sie mischen, messen und beobachten, sie feuern an und fackeln ab, sie konstruieren, rechnen und präsentieren ihre Ergebnisse: Rund eine halbe Million Kinder und Jugendliche schlüpfen mittlerweile jedes Jahr in Kittel und Schutzbrille und werden zu Nachwuchsforschern auf Zeit. An die 200 Schülerlabore und andere außerschulische Lernorte an Universitäten, Forschungseinrichtungen, Technologie- und Gründerzentren, in der Industrie oder in freier Trägerschaft zwischen Flensburg und Basel machen das möglich. Biologie, Physik und Chemie, aber auch Mathematik, Informatik und die Geowissenschaften erscheinen damit nicht mehr als graue Theorie, sondern präsentieren sich als spannende Arbeitsfelder mit hohem Alltagsbezug. Binnen 15 Jahren ist die bunte wie zukunftsweisende Laborszene fester Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft geworden. Sie ergänzt den Unterricht und eröffnet neue fachliche Perspektiven. Sie führt Laien an die Grenzen heutigen Wissens und macht zugleich Grundlagenwissen der Naturwissenschaften mit aktuellen Arbeitsmethoden im Wortsinn erfahrbar. Dieses Kursbuch 2010 liefert nicht nur Wissenschaftlern, Pädagogen und Multiplikatoren eine fundierte Bestandsaufnahme, wo Deutschlands Schülerlabore heute stehen, was sie erreichen und was sie noch erreichen können. Der Serviceteil enthält die Steckbriefe der Schülerlabore aus dem Netzwerk Lernort Labor.

 

Hrsg. von Dähnhardt/Haupt/Pawek, Tectum Verlag Marburg 2009, 164 S., 19,90 Euro

Ich habe fünf Reportagen und den ca. 100-seitige Info-Teil beigesteuert und das Lektorat übernommen. 

 

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Um Drei an der K-W-Brücke
Geschichten und Anekdoten aus dem alten Wilhelmshaven

Unzählige Wilhelmshavener trafen und treffen sich an der K-W-Brücke, einem der Wahrzeichen der Stadt. Und sie erzählen sich Geschichten aus ihrer Stadt – ganz so wie Martin Wein, der zahlreiche amüsante Begebenheiten für Sie zusammengestellt hat. Erinnern Sie sich daran, dass 1955 der Weihnachtsmann in Wilhelmshaven notlandete und im Norden der Stadt die F’grodener Jungs gegen die Voslapper ins Grünkohlfeld zogen? Oder waren Sie vielleicht selbst dabei, als die ersten Seifenkisten die Sander Berge hinabsausten, während in der Stadt der Sensenmann persönlich gegen Verkehrsraser auf die Straße ging? Und wissen Sie, wem die große Flut von 1962 ein Festessen bescherte, oder dass Mutter Gerken mit ihren drei Mädchen auf hoher See die „MS Wilhelmshaven“ stoppte? Lassen Sie sich entführen auf eine Erinnerungsreise in das Wilhelmshaven der letzten Jahrzehnte!

Wartberg Verlag Gudensberg-Gleichen Herbst 2008, 11 Euro (1. Auflage vergriffen)


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Rezension der Wilhelmshavener Zeitung

 

 

 

Stadt wider Willen
Kommunale Entwicklung in Wilhelmshaven/Rüstringen
1853 - 1937

Wilhelmshaven – die Stadt, die nicht werden sollte. Im dritten Viertel des „langen“ 19. Jahrhunderts entstand sie als Anhängsel von Preußens Marinehafen an der Nordsee. Das Volk aber siedelte außerhalb der geplanten Festung in der Oldenburger Marsch. Sieben Jahrzehnte lang beäugten sich Militärs und Beamte hüben und die Hafen- und Werft-Arbeiter drüben. Sieben Jahrzehnte verhandelten die Staaten über einen Zusammenschluss der Gemeinwesen als Bollwerk gegen die „rote Gefahr“. Die Aufbau-Probleme moderner Kommunen mit differenzierten Einrichtungen zur Daseinsvorsorge kamen alsbald und wogen durch die Grenze doppelt schwer. Die Stadtrechte kamen hingegen erst 1918/19. Und die Vereinigung der Städte war ein Federstrich der Nationalsozialisten, ein kümmerlicher Rest ihrer geplanten Reichsreform.Zeitgenossen verglichen die Jade-Region gerne mit dem „Wilden Westen“. Tatsächlich boten die verworrenen Verhältnisse in Oldenburgs Jade-Gemeinden der Arbeiterschaft eine herausragende Gelegenheit zur Selbstorganisation ihrer Verhältnisse.

Dieses Buch erzählt eine Geschichte aus tiefster Provinz, die fast über Nacht zu einem strategischen Nabel des Deutschen Reiches wurde.
Tectum Verlag Marburg 2006, 352 S., 29,90 €

 

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Rezension im Weser-Kurier


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Zirkus zwischen Kunst und Kader
Das private Zirkuswesen in der SBZ/DDR

Zirkus Barlay, Busch und Aeros, Probst, Frankello oder Hein - für viele Bürger der ehemaligen DDR haben diese Namen noch heute fast magischen Klang. In der linientreuen Kulturlandschaft des Arbeiter- und Bauernstaates bot die Illusionswelt im Manegenrund zweckfreie Ablenkung vom staatlich regulierten Alltag.
Kein Wunder, daß SED und Staat bald ihre Fühler hinter die bunten Planen ausstreckten: Bei grundsätzlicher Anerkennung der Artistik versuchten sie schnell, die Privatbetriebe ihren planwirtschaftlichen und kulturpolitischen Dogmen zu unterwerfen, den Umbau von Staat und Gesellschaft bis unters letzte Chapiteau zu vollziehen. Gerade die Fahrenden mit ihrem oft schillernden Lebenswandel waren den Funktionären als öffentliche Beispiele einer unangepaßten Gegenkultur ein Dorn im Auge, aber gerade sie widersetzten sich beharrlich dem Drängen nach Normierung.

So waren die Eingriffe subtiler als bei anderen Privatbetrieben, wenngleich nicht weniger zielstrebig. Die großen Unternehmen wurden verstaatlicht, die kleinen und mittleren Zirkusse weitgehend zu Weisungsempfängern degradiert und mit scheinlegalen Winkelzügen verdrängt. Trotzdem gehörten private Zirkusse bis zur Wende zu den bürgerlichen Anachronismen im real existierenden Sozialismus.

Durch die enge Verflechtung wirtschaftlicher und kultureller Aspekte erscheinen die Zirkusse der DDR als ein Spiegelbild gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen, zeigen Methoden, Mechanismen und Grenzen realsozialistischer Umgestaltung. Auch wenn die Zirkushistorie in mancher Hinsicht eigene Wege ging, besitzt diese Spezialgeschichte einen hohen Verweischarakter für das Verständnis der DDR insgesamt, der hier erstmals thematisiert wird. Dargestellt wird vorwiegend aus der Opferperspektive und gleichberechtigt anhand von Archivstudien wie Zeitzeugeninterviews zunächst die allgemeine strukturelle Entwicklung im Zirkuswesen von 1945 bis 1989. Ausgewählte Fallbeispiele lassen sodann das Schicksal privat reisender Zirkusfamilien lebendig werden als ständigen Drahtseilakt zwischen Triumph und Niederlage.

Duncker & Humblod Verlag Berlin 2001, 18 Euro

 

"Das Buch erzählt von Zirkusdirektoren, die sich Schleichpfade in der Diktatur suchten, und solchen, die sich unterordneten. Ein spannender Teil der DDR-Geschichte, den Wein als exemplarisch begreift."

 Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

 

"Dem Autor ist nicht nur ein kenntnisreiches und belehrendes, sondern zugleich ein gut geschriebenes , dem Laien verständliches und charmant bebildertes Büchlein gelungen, das wunderhübsche kleine Geschichten enthält."

Soziologie und Kult

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Land hinter den Wellen

40 000 Jahre vor der Gegenwart, irgendwo im Südpazifik. Zwei Freunde sind zum Fischen aufs Meer gefahren. Was als Mutprobe begann, endet in der Katastrophe. Der Sommermonsun trägt das Bambusfloß weg von der heimatlichen Küste. Es beginnt eine spannende Reise zu neuen Ufern. Das Unglück nimmt seinen Lauf, als verwirrende Träume den Steinzeitmenschen Einblick gewähren in fremde Dimensionen der Traumzeit...

Isensee Verlag, Oldenburg 1996, 144 Seiten, 11 Euro

 

"Ein liebenswertes Stück australischer Vorgeschichte."

Rüdiger Nehberg

 


Zu beziehen über: Isensee Verlag, Haarenstr. 20, 26122 Oldenburg, Tel. 0441 / 2 53 88
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Dr. Martin Wein| post@martin-wein.de